Girokonto vs. Festgeld

Im Allgemeinen dienen Girokonten zur Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs, d. h. Zahlungen werden zu Lasten und zu Gunsten des Girokontos gebucht. Der Kontoinhaber kann mittels Barabhebungen und – einzahlungen, Überweisungen, Daueraufträge oder Lastschriften über das Girokonto verfügen. Er kann die Aufträge schriftlich, telefonisch, mittels Online-Banking und über die SB-Terminals in den Bankfilialen erteilen. Die Bank stellt dem Kontoinhaber für die Nutzung des Girokontos so genannte Debit-Karten (Maestro- früher EC-Karte), Kredit- und/ oder Kundenkarten zur Verfügung.

Über die Buchungen wird der Kunde mittels Kontoauszug informiert. Die Bank ist verpflichtet, dem Kontoinhaber einen Kontoauszug zur Verfügung zu stellen, um ihm einerseits über die Bewegungen auf seinem Girokonto zu informieren und ihm andererseits die Möglichkeit zu geben, die Kontobewegungen zu prüfen und ggf. innerhalb von 6 Wochen zu reklamieren.

Bei Eröffnung eines Girokontos sind die Banken zur Prüfung der Identität des Inhabers verpflichtet. Diese Überprüfung können die Banken entweder selbst durchführen oder aber sie nutzen das so genannte Postident-Verfahren der Deutschen Post. In beiden Fällen muss sich der Kunde mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass ausweisen. Bei letzteren muss er unter Umständen auch eine Meldebescheinigung vorlegen, da im Reisepass keine Wohnanschrift vermerkt ist.

Beim Festgeld wird ein bestimmter Betrag über einem vorher festgelegten Zeitraum zu einem ebenfalls vorher genau festgelegten Zinssatz angelegt. Die Zinsen werden dem Festgeldkonto am Ende der vereinbarten Laufzeit gutgeschrieben. An Ablauf der festgelegten Laufzeit hat der Kunde die Möglichkeit es als Sichteinlage weiter zu führen oder den Vertrag zu verlängern.

Sichteinlage bedeutet in dem Fall, dass man über die Einlagen „bei Sicht“ uneingeschränkt verfügen kann. Sie unterliegen keinen Kündigungsfristen, so dass sie täglich verfügbar sind. Entscheidet sich der Kunde zur Prolongation (Verlängerung) dann gilt meist der aktuelle Zinssatz.
Festgeldkonten sind hinsichtlich der Zinsen als Geldanlage wesentlich ertragsreicher als das normale Sparbuch, auf das es meist nicht mehr als 0,5% Verzinsung gibt.

Der Hauptunterschied liegt zum einen sicherlich in der Verzinsung der Einlagen. Von den Banken werden für die meisten Girokonten keine Zinsen oder nur ein sehr geringer Zinssatz angeboten. Der Zinssatz für Festgeldkonten liegt da eindeutig – je nach Laufzeit und Höhe der Einlage – wesentlich höher. Nützlich ist daher jede Art eines Festgeld Vergleich, um sich so höhere Zinsen zu sichern.
Der Nachteil des Festgeld Kontos liegt lediglich darin, dass während der vertraglich vereinbarten Laufzeit nicht über das dort angelegte Geld verfügt werden kann – es liegt „fest“. Daher empfiehlt es sich sicherlich bevor man Geld auf einem Festgeldkonto anlegen will, sehr genau zu überlegen, ob man dieses Geld über einen längeren Zeitraum entbehren kann.

Beitrag von Doe am 21. Februar 2009 | In Tips & Tricks | 4 Comments |

Die versteckten Blu-Ray Features

Nach dem langen Kampf um die Vorherrschaft im Heimkinobereich zwischen HD DVD und Blu-ray ist mittlerweile jedem klar, wer als Nachfolger hervorgegangen ist. Die Industrie zumindest hat sich für die Blu-Ray entschieden, was man nicht zuletzt an den vielen aktuellen Blu Ray Neuerscheinungen bemerken kann.

So richtig springen die Konsumenten auf den Zug allerdings noch nicht auf. Der Konsument kann sich zwar sicher sein, dass zumindest der Kauf eines HD-DVD Players keinen Sinn mehr macht, allerdings sind die schlagkräftigen Argumente der Blu-Ray noch nicht abschließend in den Köpfen angekommen. Klar, ein besseres Bild hat die Blu-Ray. Aber war’s das schon? Dafür etwas Neues anschaffen? In dieser Wirtschaftslage?

Kann man Studien Glauben schenken, dann setzt sich die Blu-Ray langsam aber sicher durch. Neben effektvollen Full HD Bildern, kommt die Blu-Ray mit glasklarem DTS HD Master daher und verwandelt das Wohnzimmer bei geeigneter Ausrüstung in einen Kinosaal. Darüberhinaus bieten ausgewählte Filme Zugang zu Sonys BD-Live Portal, was vielen Filmfans gar nicht bewusst ist. Durch Internetverbindung des Blu-Ray Players kann auf Knopfdruck diese interaktive Schnittstelle geöffnet werden. Passend zum jeweiligen Film könne hier Online Spiele, Extra Szenen, Interviews oder auch Live Chats mit Regisseuren oder Schauspielern beigetreten werden.

Der Phantasie von zum Blu Ray Film passenden Gimmicks sind keine Grenzen gesetzt. Alle Zusatzdaten werden auf dem Blu Ray Player gespeichert. Lässt man seinen Blick einmal in die Zukunft schweifen, wartet noch ein großer Vorteil auf den Konsumenten, der sich für die Blu Ray entscheidet. Der immense Speicherplatz der blauen Scheibe rüstet die Blu-Ray für die nächste Revolution im Heimkinobereich. Wie auf der CES 2009 bereits zu sehen war, ist der neue Trend 3D Fernsehen für zu Hause. Hierfür sind große Datenmengen für die vielen Bilder und Perspektiven zu speichern. Dafür ist die Blu-Ray ausgezeichnet gerüstet und macht seine Vormachtstellung in diesem Bereich zusätzlich deutlich. Bleibt also abzuwarten wann all die Vorteile vom Konsumenten wahrgenommen werden und der richtige Durchbruch gelingt.

Beitrag von Doe am 15. Februar 2009 | In Tips & Tricks | No Comments |

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